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Ultraviolet

UV_1.2UV- Strahlen (Ultraviolet)

 

 

    1 Grundlagen

 1.1 Bereiche der UV-Strahlung              

 1.2 UV-Quellen

 1.3 Biologische Wirkung

    2 Schutzmassnahmen

        

Grundlagen

 

Bereiche der UV-Strahlung

Die Ultraviolettstrahlung (UV) wird in die Bereiche

    •    UV-A (Wellenlänge 315 - 400 nm),( früher nur bis 380nm nachher sichtbares Violett)

    •    UV-B (280 - 315 nm) und

    •    UV-C (100 - 280 nm)

unterteilt. Sie gehört zum Bereich der nicht-ionisierenden Strahlung. UV-Strahlung fördert die Bildung von Vitamin D, aber auch Sonnenbrand und Hautkrebs.

Entsprechend den unterschiedlichen Wirkmechanismen bei UV-A, UV-B und UV-C gelten unterschiedliche Grenzwerte.

 

UV-Quellen

UV-Quellen kann man grob einteilen in

    •    natürliche Quellen (Sonne)

    •    künstliche Quellen (UV-Lampen oder Strahler, z. B. Quecksilbermittel- oder Hochdruckstrahler, dotierte Quecksilberstrahler, Quarz-Halogen-Lampe, Deuterium-Lampe, UV-Laser und Leuchtdioden, elektrischer Lichtbogen von Schweissgeräten)

Künstliche UV-Quellen mit niedriger Strahlungsintensität kommen unter anderem zum Einsatz im Solarium, in der Lebensmittelindustrie oder bei Banknotenprüfgeräten.

Weiterhin werden UV-Strahlersysteme mit hoher Strahlungsintensität in industriellen Anwendungen eingesetzt. Beispiele hierfür sind die Druckindustrie (Härtung von Druckfarben auf Papier, Folien, Kunststoff- und Glaskörpern etc.), Elektronikindustrie (Härtung von Schutzlacken und Beschriftungen), Allgemeine Industrie (Härtung von Lacken und Farben, Beschriftungen, Klebstoffanwendungen etc.), Wasseraufbereitung (Desinfektionswirkung) sowie Anwendungen in vielen anderen Industriebereichen.

 

Biologische Wirkung

Die UV-Strahlung wirkt thermisch auf Haut und Augen (vor allem UV-A bis Infrarotstrahlung) und fotochemisch (UV-A - UV-C). UV-Strahlung mit einer Wellenlänge unter 190 nm hat keine Auswirkung, da sie von der Luft vollständig absorbiert wird. UV-Strahlung verschiedener Frequenz/Wellenlänge dringt unterschiedlich tief ins Gewebe ein. Daher ist auch die Art der Schädigung wellenlängenabhängig.

Entscheidend für die Schädigung von Gewebe ist die Dosis. Sie ist das Produkt aus der Bestrahlungsstärke und der Expositionsdauer (wie lange etwas der Strahlung ausgesetzt ist).

 

Wirkung auf das Auge

 

Bei der Wechselwirkung der UV-Strahlung mit dem Auge sind vor allem wichtig die Hornhaut, die Linse und die Netzhaut. UV-C wird vollständig an der Hornhaut absorbiert. UV-B wird teils an der Hornhaut und teils in der Linse absorbiert. UV-A wird ebenso teils an der Hornhaut und teils an der Linse absorbiert, etwa 1-2 % dringen bis zur Netzhaut vor.

Als schädigende Wirkungen können auftreten:

    •    Hornhautentzündung (Keratitis)

    •    Grauer Star (Katarakt)

    •    Netzhautentzündungen (Retinitis)

    •    Retinales Melanom

 

Das nahe dem UV-A liegende kurzwellige Blau (um 450nm Wellenlänge) schädigt auch die Netzhaut und verursacht vermutlich die:

   

        

 

 

 

Schutzmassnahmen

Um die Haut vor schädlicher UV-Strahlung zu schützen, können normale Kleidung, spezielle UV-Schutzkleidung (Lichtschutzfaktor 40 – 50) und Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verwendet werden. 

Zum Schutz des Auges werden Sonnenbrillen mit UV-Schutz beziehungsweise spezielle Schutzbrillen verwendet.

 

 

 

 

 

 

Quellen: Wikipedia( Auszug)

               Ergänzungen/ Änderungen A. Schär